Die schwarze Pfefferpflanze, Piper nigrum, ist als 'König der Gewürze' oder 'schwarzes Gold' bekannt. Als eines der frühesten bekannten Gewürze wird die langsam wachsende Rebe in den Tropen Südostasiens weitläufig wegen ihrer Früchte angebaut und als Gewürz- und Würzzutat verwendet. Sie wächst als blühende Rebe in der Familie der Piperaceae und benötigt aufgrund ihrer indischen Wurzeln warme Temperaturen.
Archäologische Aufzeichnungen bestätigen, dass schwarzer Pfeffer seit der Antike ein Eckpfeiler der indischen Küche ist, wobei seine Popularität mit den Handelsrouten, die ihn durch Asien trugen, sprunghaft anstieg, wo er so wertvoll wurde, dass er in mehreren Regionen sogar als Währung verwendet wurde. Seine Popularität erreichte einen globalen Maßstab nach dem Aufstieg des Römischen Reiches, als er aus dem Osten an die Westküsten Europas gebracht wurde, um als exotisches Gewürz verwendet zu werden.
Neben seiner Verwendung als Gewürz ist Piper nigrum auch für seine lange Geschichte in der Volksmedizin bekannt. Die Materia Medica des Ayurveda dokumentiert schwarzen Pfeffer als eine der drei wesentlichen Kräuterzutaten für mehrere Rezepturen und Formulierungen.
Piper nigrums antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften behandelten traditionell Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Entzündungen, bakterielle, Pilz- und parasitäre Infektionen, unter anderem.
Die medizinischen Verbindungen des Gewürzes liegen in seinem scharfen Alkaloid Piperin, das 1819 von Hans Christian Orsted als gelbe kristalline Verbindung erstmals aus Piper nigrum isoliert wurde.
Heute gilt schwarzer Pfeffer als das meistgehandelte Gewürz der Welt, wobei Indien einer seiner wichtigsten Produzenten bleibt. In der Nutrazeutika-Industrie ist Piper nigrum eine Schlüsselkomponente in Nahrungsergänzungsmitteln, die für ihre Fähigkeit geschätzt wird, Entzündungen zu reduzieren und die Verdauung und die allgemeine Gesundheit zu unterstützen.
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